Was ist eine virtuelle Kreditkarte?

Der Nutzen und die Funktion einer virtuellen Kreditkarte sind die Gleichen, wie es jeder Kunde von einer herkömmlichen Kreditkarte gewohnt ist. Nur ist bei der virtuellen Variante keine Plastikkarte mehr vorhanden bzw. erforderlich, diese entfällt. Damit beschränkt sich ihr Einsatz hauptsächlich auf die Bezahlung und die Transaktion im Onlinehandel und im allgemeinen Onlinegeschäft.

Eine virtuelle prepaid Karte beantragen

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Gerade beim Online-Shopping hat die virtuelle Kreditkarte viele Vorteile

Die Beantragung funktioniert genauso wie bei jeder anderen Karte, nur das die Karte nicht zugesandt wird, sondern es besteht lediglich ein Onlinekonto. Über das kann der Kunde alle Daten einsehen, wie Kartennummer, Guthaben bzw. aktuelle Rechnungen usw.

Die virtuelle Kreditkarte funktioniert nur als Prepaid-Kreditkarte, es ist nicht möglich, diese zu überziehen oder über den Rahmen hinaus zu belasten. Das Aufladen funktioniert ganz einfach per Überweisung oder per Abbuchung im voraus durch den Anbieter. Weiterhin stehen oft zusätzliche Zahlungsmethoden zur Verfügung, die aber je nach Anbieter variieren.

Sehr kurzes Ablaufdatum gegen Missbrauch

Die Zahlung mit der virtuellen Kreditkarte erfolgt wie mit einer normalen Kreditkarte. Es werden die Kartennummer, die Prüfnummer und das Ablaufdatum benötigt und anschließend erfolgt die Zahlung. Das Ablaufdatum ist bei virtuellen Karten wesentlich kürzer, um einen Missbrauch im Internet vorzubeugen und um die Sicherheit zu erhöhen. Das Ablaufdatum kann und wird aber sofort bei Bedarf wieder erneuert, so entstehen dem Nutzer keine Nachteile. Das ist auch einer der größten Unterschiede.

Was kostet eine virtuelle Kreditkarte und welche Vorteile bietet sie?

Die drei größten Anbieter von virtuellen Kreditkarten sind:

  • Net+
  • Netteler
  • Easy Buy

Ein Vorteil dieser Kreditkarten sind die absolut geringen oder sogar nicht vorhandenen Grundgebühren. Eine Plastikkarte kann schnell bis zu 50 Euro im Jahr kosten, dagegen kostet die teuerste virtuelle Karte höchstens 5,95 Euro im Jahr und günstige Modelle gibt es kostenlos. Leider fallen die üblichen Gebühren, wie Bargeldabhebung weiterhin an. Zusätzlich erheben einige Anbieter Gebühren für das Aufladen oder stellen Wartungs- und Verwaltungsgebühren bei Nichtnutzung der Karte in Rechnung.

Keine Schufaauskunft

Weitere Vorteile der virtuellen Kreditkarte sind die hohe Sicherheit und es wird keine Schufaauskunft verlangt. Das liegt an der Verwendung als Prepaid-Kreditkarte. Weltweit stehen über 29 Millionen Akzeptanzstellen bereit und auch Schüler und Studenten können diese Karte problemlos nutzen, da keine Einkommensprüfung vorgenommen wird. Damit ist die Karte ideal für eine Aufladung per Inlandsbanküberweisung und den Einkauf im Internet geeignet.

Fazit: Virtuelle Kreditkarten sind bestens geeignet für den Einkauf im Internet und die Kosten sind absolut minimal und überschaubar. Damit tritt der Käufer als Kreditkartenbesitzer auf und kann alle Einkäufe schnell und unkompliziert bezahlen. Außerdem ist ein hoher Sicherheitsstandard gegeben und ein Missbrauch ist nicht möglich.

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